Uhrmacher
Der Uhrmacher ist ein Erfinder, Konstrukteur und Erbauer von Uhren, speziell mechanischen Uhrwerken und deren Zubehörteilen. Der Beruf beinhaltet aber insbesondere die Wartung und Pflege von Uhren aller Art. Ihre Objekte beziehen zum Teil auch die Anzeige anderer von der Zeit abgeleiteten Werte (z. B. Mondphasen) oder völlig anderer Werte (mittels anderer Messinstrumente) mit ein. Die Uhrmacherei zählte in früheren Jahrhunderten zu den Künsten, später zum Kunsthandwerk. Die Uhrmacher waren die Pioniere der Feinmechanik.
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Ausbildung
Die Ausbildung zum Uhrmacher dauert drei Jahre (in der Schweiz 4 Jahre) und schließt mit dem Gesellenbrief ab (Schweiz: Fähigkeitszeugnis). Sie kann heutzutage auf zwei Weisen in Deutschland und der Schweiz erfolgen,
- Als Duale Ausbildung in einem Handwerks- oder Industriebetrieb mit begleitender Berufsschule oder als
- Vollzeitausbildung in einer Uhrmacherschule
Berufsbild
In der Industrie ist der Uhrmacher der Fachmann, der andere ungelernte Arbeitskräfte anleitet und überwacht. Er führt komplizierte Arbeiten aus und ist für die Qualitätssicherung zuständig. Im Dienstleistungsektor sind Uhrmacher für die Pflege, Wartung und Erhaltung von Uhren Zuständig. (Diesen Typus nennt man auch Rhabilleur) Das Spektrum umfasst hier vom Batteriewechsel über Revisionen bis hin zu komplexen Restaurationen von Groß- und Kleinuhren. Uhrmacher sind im Flugzeugbau, Musterbau, Mess- und Regelfach begehrte und billige Fachkräfte mit ihrer umfangreichen Ausbildung in der Mikromechanik.